UNSERE GESCHICHTE

550 Jahre Familie.
Seit 1963 am Berg.

Die Hintereggers sind seit Jahrhunderten Bauern in St. Oswald. Den Brunnachhof gibt es seit dem ersten Sessellift. Diese Seite erzählt, was dazwischen passiert ist. Die Inhalte stammen aus dem Familienbuch, das auf dem Hof liegt.

Brunnachhof im Sommer, kurz nach der Eröffnung 1963
Sommer 1963, kurz nach der Eröffnung
Historische Schwarzweiß-Aufnahme: Brunnachhof im Winter
Einer der ersten Winter

ZEITLEISTE

Von 1228 bis heute.

  1. 1228

    St. Oswald wird zum ersten Mal urkundlich erwähnt.

  2. 1470

    Erste urkundliche Erwähnung der Familie Hinteregger und ihres Hofs. Die Steuer an das Kloster Millstatt: 300 Laib Schafkäse, Getreide, Schmalz, Eier und Wolle.

  3. 1923

    Josef „Sepp“ Hinteregger übernimmt den elterlichen Hof und heiratet seine Anna.

  4. 25.12.1962

    Der erste Sessellift der Brunnachalmbahn in St. Oswald geht in Betrieb.

  5. 1963

    Peter Hinteregger, der Zwillingsbruder von Heinz, eröffnet den Brunnachhof bei der Mittelstation.

  6. 1964

    Heinz und Maria Hinteregger eröffnen im Tal eine Jausenstation mit sechs Tischen.

  7. 1976

    Im Jänner klopft Christopher Lee an die Scheibe und bestellt einen Glühwein.

  8. 1992

    Der Bauernhof der Familie wird auf biologische Landwirtschaft umgestellt.

  9. 1999

    Sepp Hinteregger übernimmt den Brunnachhof von seinem Cousin Heinzi.

  10. 2001

    Der Brunnachhof wird von Grund auf saniert.

  11. 2015–17

    Neue Natur- und Abenteuerspielplätze am Brunnachhof.

  12. 2020

    550 Jahre Familie Hinteregger.

  13. Heute

    Matthias Hinteregger führt den Hof, im Sommer wie im Winter.

DER BRUNNACHHOF

Mit dem ersten Lift kam die Hütte.

Am 25. Dezember 1962 fuhr der erste Sessellift der Brunnachalmbahn. Ein Jahr später eröffnete Peter Hinteregger den Brunnachhof bei der Mittelstation. Später führte ihn sein Sohn Heinzi, 1999 hat ihn Sepp Hinteregger übernommen, 2001 wurde er saniert.

Heute schlafen hier jedes Jahr bis zu 2.500 Schülerinnen und Schüler, dazu Vereine, Gruppen, Landjugenden und Firmen. Im Winter ist er Skihütte, im Sommer der Platz zum Einkehren nach dem Wandern.

DER GASTGEBER

Matthias Hinteregger

Geboren im Herbst, in den Nockbergen. Nach der Tourismusschule ging er nach Wien, unter anderem ins Hotel Sacher, danach nach Australien. Über 30 Länder hat er bereist. Gefunden hat er seinen Lieblingsplatz trotzdem daheim: den Brunnachhof.

„Wenn ich früh morgens vor allen anderen aufstehe, nehme ich mir ein paar Minuten, setze mich mit einem Espresso auf die Terrasse und schaue, wie der Berg aufwacht.“

Seit über zwölf Jahren ist er Sommer wie Winter am Berg. In der freien Zeit jagt, wandert und fährt er Snowboard. Zur Familie gehören seine Partnerin Julia und die zwei Minischweine Murmel und Balu.

GESCHICHTEN VOM HOF

Wenn Wände reden könnten.

Jänner 1976

Dracula kommt auf einen Glühwein

An einem trüben Wintertag verdunkelte sich das Fenster zur Terrasse. Eine Riesengestalt im Wolfspelzmantel klopfte an die Scheibe: Christopher Lee. Er trank ein paar Gläser Glühwein, genoss die Ruhe und verschwand wieder im Nebel. Sein Eintrag steht noch im Gästebuch.

Schulskikurs

Auf der Schneeschaufel ins Tal

Wenn die Schüler schliefen, sind die Lehrer mit Schneeschaufeln vom Brunnachhof ins Tal gefahren. Das Ziel war immer der Misthaufen beim Hinteregger. Bis heute sagt jeder, der hier im Skikurs war: „Oh ja, der Schulskikurs war der Hammer.“

Murmel & Baloo

Die Schweine mit dem Riegel

Minischwein Murmel weiß, wie man den Stallriegel von innen öffnet. Einmal ist sie mit Baloo und Ziegenpeter ausgebüxt. Der Ziegenbock hat den Sack mit dem Hasenfutter vom Tisch geworfen, und alle drei haben sich daran satt gefressen.

KÜCHE & HERKUNFT

Was am Tisch steht, kommt von uns.

Der Biohof Hinteregger wird seit 1992 biologisch geführt. Von dort kommen Milch, Butter, Käse, Honig, Speck, Salami und Fleisch vom Rind und Schwein. Das Wild kommt aus der St. Oswalder Jagd. Im Sommer gibt es Salat, Gemüse und Kräuter aus dem eigenen Garten.

Gekocht wird, was die Region schon immer gekocht hat: Speckknödel, Kasnudel, Brettljause. Im Frühling gibt es Röhrlsalat aus jungem Löwenzahn. Und zu besonderen Anlässen Uroma Annas gelbe Suppe, die Kärntner Kirchtagssuppe mit Safran, serviert mit Reindling.

Quelle: Familienbuch „550 Jahre Hinteregger“, 2020.

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Der Berg ruft.

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